Vortrag “Fertilitätsstörungen beim Mann”

In bis zu 20% der Fälle liegt die Ursache einer ungewollten Kinderlosigkeit ausschließlich beim Mann, in weiteren 26% der Fälle sowohl beim Mann als auch bei der Frau. Männliche Fertilitätsstörungen, d.h. die eingeschränkte Zeugungsfähigkeit des Mannes aufgrund einer verminderten Spermienqualität, können sehr vielfältige Ursachen haben.  Besteht bei jüngeren Paaren ein einjähriger unerfüllter Kinderwunsch oder ist die Frau älter als 30 Jahre bzw. der Mann älter als 40 Jahre, so empfiehlt sich die Abklärung der Fertilität durch den Facharzt. Manche Krankheiten wie z.B. ein Hodenhochstand oder manche Grade der Varikozele, einer Krampfadernerkrankung der Hoden, bedürfen schon frühzeitig einer Therapie, damit es später nicht zu Störungen der Spermienbildung (Spermatogenese) kommt.

Im März diesen Jahres habe ich in einem Vortrag, der am 25. und 26.3.2010 im OK TV Südwestpfalz gesendet wurde, ausführlich über die möglichen Ursachen, Diagnoseverfahren sowie Therapiemöglichkeiten gesprochen. Nachträglich stelle ich nun allen Interessierten den Foliensatz bereit. Wie immer stehe ich für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Vortrag_Fertilitätsstörungen_beim_Mann zum Herunterladen (pdf-Datei, 523 kb)

geschrieben von Dr. Michael Ehmann am 8. April 2010 um 10:55 Uhr
letzte Änderung am 7. März 2012 um 22:01 Uhr
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Chronisch rezidivierende Harnwegsentzündungen der Frau

Viele Frauen leiden unter einer sich wiederholenden Blasenentzündung: 12% der Frauen, die einmal an einer Blasenentzündung erkrankt sind, erleiden innerhalb eines Jahres eine erneute Infektion. Dabei handelt es sich in 90 Prozent der Fälle um eine Neuerkrankung durch den gleichen Erreger.

Treten 3 oder mehr Harnwegsinfekte pro Jahr auf, spricht man von einem chronisch rezidivierenden, d.h. wiederkehrenden Harnwegsinfekt. Zur Behandlung rezidivierender Harnwegsinfekte bieten sich verschiedene Therapien an:

Nach den Leitlinien der EAU (European Association of Urology) wird die abendliche Einnahme eines niedrig dosierten Antibiotikum über die Dauer bis zu 6 Monaten empfohlen. Folgende Antibiotika kommen dabei in Frage: Trimetoprim, Nitrofurantoin, Cephalexin oder Ciprofloxacin. Die Auswahl des entsprechenden Antibiotikum wird durch den behandelnden Arzt getroffen, der dabei die Gesamtsituation des Patienten mit beurteilt.

Manche Patientinnen in meiner Praxis suchen aus unterschiedlichsten Gründen nach Alternativen für antibiotische Therapien. Als Alternative oder Ergänzung können dann andere Therapieverfahren herangezogen werden, die in ihrer Anwendung durchaus Erfolge zeigen, allerdings sind sie nicht durch wissenschaftliche Studien untermauert.

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geschrieben von Dr. Michael Ehmann am 13. November 2009 um 8:44 Uhr
letzte Änderung am 7. März 2012 um 22:01 Uhr
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Neue Leitlinie zur Behandlung des Prostatakarzinom erschienen

Die neue “Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms” ist am 16. September 2009 auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie vorgestellt worden.

Begleitend dazu wurde nun auch eine erste Patientenrichtlinie I erarbeitet und veröffentlicht, die den Inhalt der S3 Leitlinie in laienverständlicher Form übersetzt. Dieser erste Teil der Richtlinie richtet sich an Männer, die an einem lokal begrenzten Prostatakarzinom erkrankt sind. Sie sollen einen Überblick zum fachärztlichen Wissensstand erhalten, die Richtlinie versteht sich aber auch als wichtiger Beitrag zu einer kompetenten gemeinsamen Therapiefindung von Arzt und Patient.

  • Die Kernpunkte der neuen S3 Leitlinie habe ich am 8.10.2009 bei einem Vortrag in Pirmasens vorgestellt. Hier sind meine Vortragsunterlagen vom 8.10.2009 als pdf zum Download (ca. 400 kb). Sprechen Sie mich an, falls Sie Fragen dazu haben.

Geplant ist im übrigen eine zweite Patientenrichtlinie zum lokal fortgeschrittenen und metastasierten Prostatakarzinom, die jedoch zu einem späteren Zeitpunkt publiziert wird.

geschrieben von Dr. Michael Ehmann am 10. Oktober 2009 um 16:22 Uhr
letzte Änderung am 7. März 2012 um 22:01 Uhr
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Warum dieser Blog?

Täglich stelle ich im Gespräch mit meinen Patienten fest, wie verwirrend doch die Informationsflut ist, der sie heute gerade auch bei medizinischen Information begegnen. Und dabei geht es um ihr höchstes Gut, ihre Gesundheit.

Ich möchte in diesem Blog versuchen, aktuelle Gesundheitsthemen und -fragen aus der Urologie aufzugreifen und verständlich dar zu stellen. Ich werde mich dabei vor allem auf solche Themen konzentrieren, die meine Patienten sehr beschäftigt.

Dieser Blog bietet auch die Möglichkeit, dass die Besucher meiner Website Kommentare, Anregungen und Kritik hinter lassen, also ein Austausch statt finden kann. Daher freue ich mich sehr, wenn Sie mit mir in Kontakt treten, Fragen stellen, Anregungen geben oder ihre Erfahrungen mitteilen.

Ein Hnweis zum Schluss: Beiträge, die keinen inhaltlichen Bezug zu den Themen dieser Website haben oder die unseriös sind, werde ich löschen.

geschrieben von Dr. Ehmann am 11. März 2009 um 8:52 Uhr
letzte Änderung am 26. März 2009 um 16:39 Uhr
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